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…Die Kur dagegen verlief bravourös, sie riss das Publikum zu vehementen Gefühlsstürmen hin, liess grundseriöse Menschen unvermittelt aufspringen und „Bravo!“ rufen, wo der gemeine Beifall nicht hinreichte. Solch erfrischende Unruhe provoziert eine Streichquartett- Formation eher selten und auch hier war es in erster Linie der Bandoneón-Meister Per Arne Glorvigen, der unvermittelt in Bann zog. Nicht nur das Publikum, sondern erst einmal die Musiker des Alban Berg Quartetts, die nur darauf gewartet zu haben scheinen, mit dem norwegisch-französisch-argentinischen Zauberer zu musizieren. Ein völlig andere Klang, ein nun deutlich zurückhaltender Primgeiger: Ein durch und durch homogenes Ensemble überraschte mit Kurt Schwertsiks „Adieu Satie“ für Streichquartett und Bandoneón, einem schwer greifbaren und doch unmittelbar eingängigen Stück.
– Helmut Mauró, Süddeutsche Zeitung 10.05.2003


…der vorzügliche Bandoneon-Virtuose Per Arne Glorvigen mitwirkte… Dominieren durfte er schliesslich in Piazzollas „Tango Sensations“, einem Beweis immerhin, dass das Alban Berg Quartett sich auch in diesem Stil sicher bewegt. Und noch eines wurde an diesem abend anschaulich demonstriert: Glorvigens Solo-Zugabe eines Tangos bewies die eminente technische Weiterentwicklung des Bandoneons gegenüber dem simpleren Akkordeon, Viel Beifall.
– Harald Budweg, Frankfurter Allgemeine 16.05.2003


Das Erlebnis war hinreissend, auch weil Glorvigen eine der Koryphäen in diesem Metier ist und auf seinem Instrument keinen qualitativen Unterschied zum feinsten Ton etwa der ersten Geige erkennen lässt. Er fügt in aller Sensibilität nur diese aufreizende Farbe hinzu, die erklärt, warum dieses Instrument das des Tangos ist. Man muss sich das genüsslich vor Augen und Ohren halten:der Mann ist ein Nordländer..
– Gabriele Nicol, Frankfurter Neue Presse 15.05.2003


Das grosse Panorama der Leidenschaften, das Piazzolla aufblättert, hält Kontakt zu den Strassen des Lebens, es ist kunstvoll,stilisiert, selten emphatisch und doch auch enorm unmittelbar. Zumindestens wenn das Alban Berg Quartett sich darauf einlässt, sich in der Alten Oper antreiben lässt von Per Arne Glorvigen, einem wunderbaren Bandoneonspieler, der die Kontraste schärft, der sich ohne Sicherheitsabstand in Trauer,Angst, Verzweiflung versenkt und noch das leiseste Pianissimo mit Farbe füllt.
– Tim Gorbauch, Frankfurter Rundschau 16.05.2003


Zum Star wurde der Gast, Bandoneonspieler Per Arne Glorvigen. Bereits in Schwertsiks «Adieu Satie» verführte er mit raffinierter Eleganz.
– Mco, Kölnische Rundschau 22.05.2003


Gidon Kremer und Per Arne Glorvigen

: Und doch : Mit Piazzollas Originalen können Kremers Tangos nur manchmal mithalten- etwa im Duo mit dem fabelhaften bandoneon-spieler Per Arne Glorvigen und im Trio mit den Brüdern Assad.
– Roland Spiegel, Abendzeitung München 22.11.1996


….und Per Arne Glorvigen, dessen Bandoneon beinahe so weltvergessen klingt wie Kremers Geige.
– Johannes Rubner, TZ München 22.11.1996


Der Bandoneonspieler Glorvigen und Kremer harmonisieren wunderbar. Elegant, schnell, konzilliant gleiten da Finger über Tasten, werden vom Partner auf den saiten ebenso aufgegriffen und schön in gemeinsamen Durchgängen von ausgesuchtem Synchronismus weitergeführt.
– Manuel Brug, Der Tagesspiegel 24.11.1996


Solist mit Orchester: Der norwegische Bandoneonkünstler brillierte bei seinem unvergesslichen Spiel in der Dämmerung über dem Berner Bundesplatz (mit Berner Symfonieorkester/Andrey Boreyko)
– Mirjam Båuhrer, Berner Zeitung 01.09.08 Meisterliche Bandoneonsolist (In Mozarteum , Salzburg) Karl Harb Salzburger Nachrichten 05.06.08


Herrvorragenden Leistung von Per Arne Glorvigen.
– Enrico Ille, Leipzig-Allmanach 21.01.2003


Es sind wohl kaum die virtuosen Ansprüche des Werks allein, die das Publikum für Glorvigen einnehmen, sondern seine herzerfrischende Offenheit für Frankes düstere Aggressionsfantasien.
– Christian Schmidt, Leipziger Volkszeitung 23.01.2003


Per Arne Glorvigen, der Meister des argentinischen Timbres auf dem Bandoneon, vollbiringt das Kunststück, eine Brücke zwishcen zwei entfernten Welten (Klassisch und Tango) zu schlagen. So virtuos wie authentisch, so leidenschaftlich wie zartfühlend bringt er Tango Sensations zum Klingen.
– Martina Müller, WAZ 06.02.2001


Mit dem Bandoneón Concerto des Argentiniers Astor Piazzolla dann ungewohnte Klänge:

Per Arne Glorvigen erwies sich nicht nur als Virtuose auf dem Bandoneón-sondern auch als einer der sympatischten Vollblut-Musiker.
– Barbara Hessel, Offenbach-Post 23.11.1998


Der Virtuose aus Norwegen der sich seinen Lebensunterhalt früher zeitweilig durch Gitarrenspielen auf Pariser Metro-Bahnhöfen verdient hat, ist heute ein hochgeachteter Solist, der seinem keineswegs leicht zu handhabenden Instrument jede erdenkliche Klangfacette abzuringen scheint, und dies bei einem sympatische unprätentiösen Auftreten, das dennoch berechtigten Jubel im Saal auflöste.
– Harald Budweg, Frankfurter Allgemeine 21.11.1998


Mit Tango for 3:

Ein wirklich grossartiger Abend…Tosender Beifall, stehende Ovationen.
– Bergische Landeszeitung, 21.02.2002


Glorvigen, den man getrost als einen herausragenden Nachvolger berühmter Bandoneonspieler wie Saluzzi,Mosalini und Di Matteo, brillierte mit einem Solo….
Alles war da: Biss,Schmiss, Eleganz und vibrierende Spannung in höchster Qualität. 
– Wiesbadener Tagblatt 20.05.1996


Feurige Rythmen bezaubern im Festspielhaus. 
– NRZ, 06.02.2001


Mit TangoBaroque:

Das kleine Bandoneon-Instrument hat einen erstaunlichen Tonumfang, den Glorvigen mit bewundernswerter Geschiklichkeit zu nutzen wusste…Nicht nur zu hören, auch schön zu sehen war, wie die beiden Künstler einander zuspielten.
– Mg, Westdeutsche Zeitung 05.11.2002